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Antirassistische Bildung

Politik u. Gesellschaft

D.5. Bausteine zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit - Keine/r ist völlig rassismusfrei
Kein "Bekenntnisantirassismus", sondern fragen: Was stört mich an "Rassismus"?


  • Rassismus ist ein Problem der Mehrheitsgesellschaft. Statt die Erklärung und Lösung für Rassismus bei "den anderen" zu suchen, fordern wir zu einer Beschäftigung mit dem auf, was als "deutsch" und "normal" gilt, also Rassismus nicht zu reproduzieren, sondern abzubauen.


Rassismus nicht nur als falsche Einstellung von Individuen sondern Teil unserer Geschichte, die sich in alltäglichen Handlungen gründend auf Erfahrungen, in der Struktur von Institutionen, Sondergesetzen für "Ausländer" in gesellschaftlicher und betrieblicher Arbeitsteilung wiederfindet. Unter dem Thema "Bausteine zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit" können Erfahrungen mit Rassismus auf allen Ebenen thematisiert werden. Auch wollen wir Wege aufzeigen, wie dem Phänomen wirksam begegnet werden kann. Untersucht werden soll, wie Rassismus unser Leben beeinflusst, das von Privilegierten und von Diskriminierten. Wo und wie er die Lebensbedingungen von Menschen eingeschränkt, Rechte Anderer missachtet, kann dies nicht mit Verweis auf unterschiedliche Sichtweisen abgetan werden. Unsere Bausteine sollen insofern aufklärerisch sein, als dass sie - jenseits des Meinungsstreits - Wissen als Grundlage für die Einschätzung der gesellschaftlichen Realität vermitteln. - Es geht nicht um Schuld oder Moral, sondern darum, zu verstehen, wie Rassismus funktioniert. Nationalismus und Rassismus können an unterschiedlichen Themen: Von Vor- und anderen Urteilen, Sprache und Rassismus, Sicherheit, Gewalt und Kriminalität, Nation und Nationalismus, Arbeitswelt, Wirtschaft oder auch Geschichte erarbeitet und thematisiert werden.

Hierzu haben wir unterschiedliche Materialien: subjekt- und gesellschaftsbezogene, lese- und sprachorientierte und aktions- oder körperbetonte. Denn jede Gruppe, jede Lernsituation und jede/r Einzelne ist anders. Die Erfahrungen der TeilnehmerInnen stehen dabei im Mittelpunkt des Lernens. Sie sollen wahrgenommen, auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede überprüft, im gesellschaftlichen Zusammenhang analysiert und zum Ausgangspunkt der Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten gemacht werden.

Zielgruppe: Schulklassen, Kinder und Jugendgruppen, Eltern u. Pädagogen nach ausführlichem Vorgespräch und thematischer Abstimmung, Teilnehmeranzahl, Dauer, Zeitpunkt, Kosten und Ort nach Absprache

Teilnehmerzahl: 12- 16

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